GRUNDREZEPTE

Hier gibt es nach und nach die absoluten Basics, was das Kochen und Backen betrifft. Ein paar Grundlagen können nämlich nie schaden und sobald man gute Grundrezepte hat, kann man damit (fast) alles machen.


Biskuitteig
  • Biskuitteig immer in eine ungefettete Springform füllen, damit der Teig am Rand entlang "klettern" kann
  • den Boden am besten mit Backpapier auslegen, so lässt sich der fertige Biskuit besser lösen
Zutaten:
- 180 g Zucker
- 150 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- 5 Eier
- 1/2 Pckg. Backpulver

Eier trennen, Eiweiß kurz schaumig rühren und dann mit dem Zucker steif schlagen. Die Eigelbe einrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, über die Masse geben, kurz unterheben.
Teig in eine ungefettete (!) Springform, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist, füllen. Bei 160° Umluft ca. 30 Minuten backen.


Rührkuchen oder Trockenkuchen
  • in diesen Teig kann man einbacken, was man möchte
  • am besten eignen sich Schokostückchen, Kirschen oder Nüsse
Zutaten:
- 220 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 150 g Butter
- 4 Eier (Größe M)
- 300 g Mehl
- 1 Pckg. Backpulver
- 1 Becher Schmand

Zucker, Vanillezucker, Eier und Butter mit dem Mixer schaumig rühren. Mehl, Backpulver und Schmand zugeben.
Den Teig in eine gefettete Kasten- oder Gugelhupfform füllen.
Im vorgeheizten Backofen auf mittlerer Schiene bei 180°C ca. 60 Min. backen.


Süßer Hefeteig für Hefezopf, Zimtschnecken und Co.
  • am Besten löst man die Hefe (egal ob frisch oder trocken) immer in der lauwarmen, mit Zucker verrührten Milch auf
  • ich backe so gut wie alle Hefeteige ohne Vorteig, weil ich noch keinen Vorteil darin gesehen habe, die Zubereitungszeit zu verlängern
  • viel wichtiger ist, dass der Hefeteig genug Zeit hat zu gehen, das kann also schon mal 2 Stunden und länger dauern
  • ich lasse das fertige geformte Hefegebäck auch meistens vor dem Backen nochmal gehen
  • Hefegebäck lässt sich gut mit Hagelzucker oder Mandeln bestreuen
  • als Glasur eignet sich Puderzucker vermischt mit dem Saft einer halben Zitrone
Zutaten:
- 1 kg Mehl
- 30 g Frischhefe (alternativ 3/4 Pckg. Trockenhefe)
- 150 g Zucker
- 2 TL Salz
- 500 ml Milch (oder Buttermilch)
- 1 Ei
- 70 g Butter
- 2 EL Quark
- 1 Pckg. Vanillezucker
- Abrieb von 1/2 Zitrone

Mehl in eine große Rührschüssel geben. Milch leicht erwärmen. Zucker und zerbröckelte Hefe dazugeben und gut verrühren. Das Ei und die Zitronenschale untermischen. Die Mischung zum Mehl gießen. Weiche Butter, Vanillezucker, Salz und Quark hinzufügen und alles zu einem gleichmäßigen Teig verkneten.
Den Teig in eine große Schüssel geben, mit einem feuchten, lauwarmen Küchentuch abdecken und 2 Stunden gehen lassen.
Danach den Teig flechten, zu Schnecken verarbeiten, o.ä. Noch einmal 15 Minuten abgedeckt gehen lassen. Währenddessen den Ofen auf 170° Ober-/Unterhitze vorheizen.
Auf mittlerer Schiene bei ca. 40 Minuten backen.


Küchenmaschine
Ich arbeite schon immer mit Bosch Küchenmaschinen. Sowohl meine Oma als auch meine Mum hatten eine Bosch Maschine und auch ich habe mir vor einiger Zeit dann eine zugelegt. Entschieden habe ich mich für die Bosch MUM 5 im Set mit Mixer und Raspel-Aufsatz. Sie ist mindestens einmal pro Woche in Gebrauch und ich hatte bisher keine Probleme. Die Teige werden alle schön gleichmäßig, die Messer des jeweiligen Zubehörs stumpfen nicht ab und dazu sieht die Maschine noch wirklich hübsch aus, was bedeutet, dass sie bei mir auch immer sichtbar in der Küche steht.
Da es die Maschine immer mal wieder irgendwo zu unschlagbaren Preisen gibt, lohnt sich die Anschaffung also wirklich. Besonders wenn man bedenkt, was ein gutes Handrührgerät, ein guter Mixer usw. einzeln kosten.


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