Sonntag, 8. Oktober 2017

Zwetschgen-Galette

Sonntag, 8. Oktober 2017




Kaum sind die ersten Zwetschgen weg vom Baum, will ich so schnell wie möglich sämtliche Rezepte ausprobieren, die ich auf meiner Nachbacken-Liste gespeichert habe (ist so ähnlich wie mit Kürbissen).

Zutaten:
für den Teig
- 250 g Mehl
- 3 EL Zucker
- 2 Eigelb
- 175 kalte Butter
- 100 ml kaltes Wasser
für die Füllung
- 700 g Zwetschgen
- 1 TL Zimt
- 1/4 TL Muskat
- 50 g Zucker
- 1 Prise Salz
zum Bestreichen
- 1 Eigelb
- etwas Zucker

Mehl mit Zucker und Butter mischen. Eigelbe einzeln einrühren und dann das Wasser hinzufügen. Alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und 1,5 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Währenddessen die Zwetschgen waschen und entsteinen. In schmale Scheiben schneiden, in einer Schüssel mit Zimt, Muskat, Zucker und Salz mischen und ebenfalls ziehen lassen.
Den Teig auf einem leicht bemehlten Backpapier kreisförmig auswellen. Die Zwetschgen in die Mitte geben und so auf dem Teig verteilen, dass rundherum ca. 3 cm Teig frei bleiben.
Diesen Teigrand einschlagen und mit Eigelb bestreichen. Etwas Zucker darauf streuen und bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 40 Minuten backen. 

Dienstag, 12. September 2017

Kokos-Kürbissuppe mit Orangensaft

Dienstag, 12. September 2017




Obwohl ich gerne mindestens 330 Tage im Jahr Sommer hätte, hat mich die Kürbis-Sucht nun doch wieder gepackt. Kürbisse sind aber auch einfach zu herrlich, so einfach in der Zubereitung und gleichzeitig so vielfältig. Außerdem fällt mir immer zur Kürbiszeit wieder ein, wie leicht eine gute Suppe zu kochen ist. Vielleicht gibt es hier also diesen Herbst und Winter deutlich mehr Suppenrezepte als in den Jahren zuvor.

Zutaten:
- 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis (ca. 650 g)
- 150 ml Orangensaft
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ras el hanout
- 1/2 TL gemahlener Koriander
- 1 TL Chilipulver
- 400 ml Kokosmilch
- 1 TL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer

Den Kürbis waschen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Orangensaft, Gemüsebrühe und den Gewürzen in einen Topf geben. Aufkochen lassen und dann 25 Minuten abgedeckt auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Das Ganze im Topf oder einem Mixer pürieren, Kokosmilch und Zitronensaft hinzufügen. Alles nochmal gut erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Sonntag, 10. September 2017

Quarkkuchen

Sonntag, 10. September 2017




Eigentlich ist dieser Kuchen ein simpler Käsekuchen. Allerdings fehlt ihm der typisch vanillige Geschmack, der die meisten Käsekuchen auszeichnet. Denn nachdem ich letztens auf dem Wochenmarkt den angeblich besten Käsekuchen der Welt (und so schmeckte er auch!) probiert habe, wollte ich eine ähnliche Variante kreieren. Heraus gekommen ist ein zart schmelzender, leicht säuerlicher Quark-Käsekuchen, den man sofort komplett aufessen möchte.

Zutaten:
für den Teig
- 250 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Ei
- 120 g Butter
- 1 Prise Salz
- 70 g Zucker
für den Belag
- 500 g Speisequark (40%)
- 500 g Magerquark (20%)
- 90 g Mehl
- 220 g Zucker
- 4 Eier
- 125 ml Milch
- 120 g zerlassene Butter

Die Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Mürbteig verarbeiten. Eine gefettete Springform damit auskleiden und einen möglichst hohen Rand ziehen.
Für die Quarkkuchen-Masse die Eier trennen. Eigelbe mit Quark, Mehl, Zucker, Milch und zerlassener Butter gut verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Mürbeteig gießen und glatt streichen.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Dann den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür 15 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.

Sonntag, 3. September 2017

Gefüllter Butternut-Kürbis

Sonntag, 3. September 2017



Zugegebenermaßen ist dieses Gericht nicht das fotogenste. Umso besser schmeckt die Mischung aus Butternuss-Kürbis, Obazda und Knoblauch aber. Und ganz ehrlich: Alles, was mit Käse überbacken ist, muss ja gut sein, oder?

Zutaten:
- 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
- 150 g Obazda
- 2 TL Instant-Gemüsebrühe
- 100 g geriebener Emmentaler
- 50 g Cocktailtomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Knoblauchöl
- Pfeffer und Salz

Den Kürbis waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne entfernen. Knoblauchöl mit Gemüsebrühe mischen und die beiden Kürbishälften rundherum damit einpinseln. Pfeffern und salzen und in eine Auflaufform legen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 25 Minuten garen. Währenddessen Cocktailtomaten waschen und klein schneiden, die Knoblauchzehe in kleine Stücke hacken. Tomaten mit Knoblauch, Olivenöl und dem Obazda vermischen. Nach Bedarf mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und die obere Schicht mit einem Löffel abkratzen. Das Kürbisfleisch zur Obazda-Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Die Mischung auf beide Kürbishälften verteilen und noch einmal 15 Minuten im Ofen garen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen, den Emmentaler auf die Hälften streuen und weitere 20 Minuten fertig backen, bis der Käse verlaufen und goldbraun ist.

Dienstag, 29. August 2017

Pestoblume

Dienstag, 29. August 2017



Meine Liebe zu Kräuter- oder Zupfbrot aller Art dürfte mittlerweile auf diesem Blog sehr deutlich sein. Damit nicht gefühlt jedes Wochenende irgendein Kräuterbrot verfuttert wird, habe ich diese Variante mit Pesto ausprobiert und für sehr gut befunden.

Zutaten:
für den Teig
- 600 g Mehl
- 1 Würfel Hefe
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 2 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- 50 ml Olivenöl
für die Füllung
- 1 Glas Pesto verde
- 1 Glas Pesto rosso

Den Zucker in das lauwarme Wasser einrühren und die Hefe hinein bröckeln. Alles gut miteinander verrühren. Zum Mehl gießen, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in einer Schüssel mit feuchtem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
Den Hefeteig nach der Gehzeit in 3 gleich große Stücke teilen und flach auswellen. Eine Springform zum Abmessen zur Hilfe nehmen, auf den ausgewellten Teig legen und den überstehenden Teig abschneiden. So erhält man 3 gleich große Teigkreise.
Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem grünen Pesto einstreichen. Den zweiten Kreis darauf legen und mit dem rosten Pesto bestreichen. Den dritten Kreis ganz oben auflegen. In der Mitte des obersten Teigkreises mit einem Glas einen runden Abdruck machen. Ab diesem Kreis werden die Teigschichten nach außen hin in 16 gleiche Teile geschnitten. Dafür den Kreis erst vierteln, dann die Viertel nochmal vierteln.
Zwei der geschnittenen Teile in die Hand nehmen und jedes nach außen zweimal um sich selbst drehen. Dann die Enden zusammendrücken. So entsteht die Blütenform.
Die Pestoblume bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen.

Sonntag, 27. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig

Sonntag, 27. August 2017




Es ist beinahe erschreckend, dass ich hier schon einige Rezepte mit Zwetschgen geteilt habe, aber noch keines für einen klassischen Zwetschgendatschi mit Hefeteig. Also los!

Zutaten:
für den Teig
- 350 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 40 g Zucker
- 150 ml Milch
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 50 g weiche Butter
- 1 Ei
für den Belag
- 1 kg Zwetschgen
für die Streusel
- 150 g Mehl
- 120 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 100 g Butter

Für den Hefeteig die lauwarme Milch mit Zucker mischen und die Hefe hinein rühren. Die Masse zum Mehl gießen, Butter und Ei hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Währenddessen aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Butter die Streusel herstellen. Alles mit dem Knethaken verarbeiten und dann in den Kühlschrank stellen.
Den fertig gegangenen Hefeteig auswellen und ein gefettetes Backblech oder eine gefettete Springform (dann wird der Boden deutlich höher!) auslegen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Eng aneinander auf den Hefeteig legen. Mit Streuseln garnieren und bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen.
Noch lauwarm mit Vanilleeis servieren.

Samstag, 12. August 2017

Scharfe Peperoni-Paste

Samstag, 12. August 2017




Ihr kennt sicher auch die kleinen süßen Porzellantöpfchen beim Italiener, in denen sich eingelegte Chiliflocken befinden. Dieses Chili-Öl macht für mich eine gute Pizza oder gute Pasta erst richtig perfekt. Manchmal ist aber schon genug Öl am jeweiligen Gericht, deshalb wollte ich es mal mit einer feurig scharfen Peperoni-Paste versuchen. Man kann sicher auch Chili nehmen und die Schärfe der Paste varriieren.

Zutaten:
- 120 g Peperoni
- 6 rote Spitzpaprika
- 1 Knolle Knoblauch
- 3 TL Salz
- 4 EL Balsamico
- 300 ml Wasser

Am besten mit Handschuhen arbeiten! Peperoni waschen, vom Stiel befreien und in kleine Stücke schneiden. Paprika waschen, Kerne, Stiel und weiße Zwischenwänder entfernen. Knoblauchknolle schälen und die Zehen in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen mit Balsamico, Wasser und 2 EL Salz in einen Topf geben und aufkochen. Bei leicht geöffnetem Deckel 30 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Die Masse in ein hohes Gefäß füllen und fein pürieren. Durch ein Sieb zurück in den ausgespülten Topf passieren, damit Kerne und Schalen übrig bleiben. Diese entsorgen. Die passierte Peperoni-Paste mit 1 TL Salz nochmal erhitzen und noch heiß in frisch ausgespülte Gläser füllen.
Die Paste hält sich gekühlt etwa 6 Monate.

Sonntag, 30. Juli 2017

Kirsch-Zwetschgenkuchen ohne Ei

Sonntag, 30. Juli 2017




... aber mit extra vielen Streuseln. Ich hatte zu wenig Zwetschgen aber noch haufenweise Kirschen im Kühlschrank. Warum also nicht miteinander kombinieren? Mit Streuseln schmeckt ja sowieso jeder Kuchen.

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 250 g Zucker
- 2 EL Rapsöl
- 250 g Butter
- 3 EL Milch
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
für den Belag
- 400 g Zwetschgen
- 300 g Kirschen

Mehl mit Zucker, Vanillezucker und Backpulver mischen. Weiche Butter, Öl und Milch hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Springform mit 2/3 des Teiges auskleiden und einen Rand hochziehen. Kirschen und Zwetschgen waschen, entsteinen und jeweils die Hälften auf den Teig legen. Mit etwas Zucker (und, wer mag, Zimt) bestreuen.
Zum restlichen Teig Zimt hinzufügen, nochmal durchkneten und als Streusel über das Obst streuen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen.

Mittwoch, 26. Juli 2017

Couscous mit bunten Tomaten

Mittwoch, 26. Juli 2017



Es ist unschwer zu erkennen, dass Couscous meine Foodliebe dieses Jahres ist. Sobald mir nicht einfällt, was ich kochen könnte, greife ich unweigerlich zu Couscous. Je nach Gewürz- und Gemüsebeigaben enstehen daraus völlig unterschiedliche Gerichte, die man grandios zum Grillen, zu Fleischgerichten oder als Hauptgericht servieren kann.

Zutaten:
- 300 g Couscous
- 200 ml Wasse
- 300 g bunte Tomaten
- 1 TL Zucker
- 1 TL Balsamico
- 3 EL Olivenöl
- 1 EL Minze
- 1 EL Estragon
- 1 Knoblauchzehe
- Salz und Pfeffer

Die Tomaten halbieren und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Den Zucker darüber streuen und Balsamico sowie 1 EL Olivenöl darauf träufeln. Auf mittlerer Schiene bei 200° Ober-/Unterhitze 15-20 Minuten im Ofen "grillen". Währenddessen den Couscous mit heißem Wasser übergießen, 10 Minuten quellen lassen und dann mit dem restlichen Olivenöl und der klein gehackten Knoblauchzehe mischen. Minze und Estragon ebenfalls hacken und zum Couscous hinzufügen.
Die Tomaten aus dem Ofen nehmen, mit dem Saft zum Couscous geben und alles vorsichtig vermengen. Mit Salz, Pfeffer und nach Bedarf noch etwas Olivenöl abschmecken.

Sonntag, 23. Juli 2017

Perlgraupen-Salat mit Feta

Sonntag, 23. Juli 2017




Perlgraupen sind eigentlich eine klassische Suppeneinlage, lassen sich aber vielfältig in Form von Salaten und als Fleischbeilage verwenden. Sie erinnern im ersten Moment etwas an Couscous, der Geschmack und die Konsistenz sind dennoch anders.

Zutaten:
- 200 g Perlgraupen
- 3 Paprika
- 200 g Feta
- 1 Bund Rucola
- 1 Zwiebel
- 3 EL weißer Balsamico
- 3 EL Olivenöl
- 2 EL Sesamöl
- 1 TL Koriander
- Salz und Pfeffer

Die Perlgraupen nach Packungsanleitung kochen, durch ein Sieb abgießen und mit kaltem Wasser gut durchspülen. Paprika und Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit etwas Öl 10 Minuten erhitzen. Rucola grob hacken, Feta ebenfalls in Würfel schneiden. Alles zu den Perlgraupen geben. Mit Balsamico, Oliven- und Sesamöl mischen und mit Salz, Pfeffer und Koriander abschmecken. Der Salat sollte 1-2 Stunden im Kühlschrank ziehen.

Freitag, 14. Juli 2017

Rote-Bete-Risotto

Freitag, 14. Juli 2017




Vielleicht geht es euch ja auch so, dass ihr manche Lebensmittel immer und immer wieder probieren müsst, bis ihr Gefallen an ihnen findet. Oder ihr müsst sie in verschiedenen Varianten probieren, um die leckerste zu entdecken. So ging es mir schon mit Brokkoli, Blumenkohl, Rosenkohl und nun auch mit roter Bete. Im Salat und allgemein roh mag ich sie immer noch nicht, als Risotto ist sie aber wirklich der Kracher.

Zutaten:
- 250 g Risottoreis
- 2 vorgekochte, vakumierte rote Bete
- 2 Schalotten
- 2 Knoblauchzehen
- 600 ml Gemüsebrühe
- 150 ml Weißwein
- 25 g Butter
- 50 g geriebener Parmesan
- Salz und Pfeffer

Die rote Bete vorsichtig aus der Packung lösen und (am besten mit Handschuhen!) in kleine Würfel schneiden. Schalotten und Knoblauch ebenfalls würfeln. Alles zusammen in etwas Olivenöl kurz andünsten. Den Reis hinzufügen und ca. 2 Minuten mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und diesen etwas einkochen lassen. Nun immer wieder Brühe hinzufügen, damit sie etwas höher als der Reis steht. Bei mittlerer Hitze blubbernd köcheln lassen und ständig rühren. So wird das Risotto schön geschmeidig. Immer mal wieder eine Stichprobe machen. Ist der Reis weich, aber noch etwas bissfest in der Mitte, den Topf vom Herd nehmen, Butter und Parmesan einrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bei geschlossenem Deckel noch 2 Minuten ziehen lassen und dann servieren.

Dienstag, 11. Juli 2017

Erdbeerkuchen mit Vanillepudding (und Konfetti)

Dienstag, 11. Juli 2017



Auf diesem Blog findet man wohl nur noch mehr Rezepte für Hefeteig, aber prinzipiell sind Erdbeerkuchen und -törtchen hier immer ganz vorne mit dabei. Es gibt doch kaum eine andere Frucht, die sich so leicht und lecker in verschiedenste Gebäckvarianten integrieren lässt.

Zutaten:
für den Teig
- 125 g Mehl
- 125 g Zucker
- 125 g Butter
- 2 Eier
- 1 TL Backpulver
- 1 TL Vanillezucker
für den Belag
- 500 ml Milch
- 2 Pckg. Vanillepuddingpulver
- 500 g Erdbeeren
für den Guss
- 1 Pckg. roten Tortenguss
- 2 EL Zucker
- Konfetti-Deko

Den Pudding nach Packungsanleitung kochen und im Kühlschrank abkühlen lassen. Am besten auf den heißen Pudding Frischhaltefolie legen, so bekommt er beim Abkühlen keine Haut, die später klumpt.
Für den Teig die Eier mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Butter in einem Topf zerlassen und zur Ei-Zuckermasse geben. Gut verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, zu den übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Diesen in eine gefettete Springform streichen und bei 200° Ober-/Unterhitze 15 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.
Währenddessen die Erdbeeren waschen, putzen und halbieren.
Den Pudding auf den erkalteten Boden streichen und die Erdbeeren gleichmäßig darauf verteilen.
Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten, über die Erdbeeren gießen und 5 Minuten später mit Konfetti dekorieren. Den Kuchen mindestens 1 Stunde im Kühlschrank kühlen.

Sonntag, 9. Juli 2017

Lauwarmer Couscous-Salat mit Minzjoghurt

Sonntag, 9. Juli 2017




Nach einer längeren Blog-Pause melde ich mich wieder zurück. Passend zur Jahreszeit mit einem herrlich leichten Salat-Rezept, das garantiert der Renner auf der nächsten Grillparty wird!

Zutaten:
für den Salat
- 200 g Couscous
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 Paprika
- 3 Karotten
- 1 Zwiebel
- 7 EL Olivenöl
- 5 EL weißer Balsamico
- 1 TL Honig
- 1 TL Currypulver
- 1 TL Korianderpulver
- Salz und Pfeffer
für den Joghurt
-  300 g griechischer Joghurt
- 1/2 Bund Minze
- 1/2 Zitrone

Den Couscous mit der heißen Gemüsebrühe übergießen und 10 Minuten quellen lassen. 1 EL Öl dazu geben und mit einer Gabel vermischen. Karotten und Zwiebel schälen, zusammen mit der geputzten Paprika in Stücke schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Gemüse darin 10 Minuten braten. Wer mag, kann ein bisschen Zucker hinzufügen. Mit Salz, Pfeffer, Curry und Koriander würzen.
Währenddessen das restliche Olivenöl mit Essig und Honig mischen, über den  Couscous gießen und gut vermengen. Das heiße Gemüse dazu geben. Alles gut miteinander mischen und kurze Zeit ziehen lassen.
Die Schale der Zitronenhälfte abreiben, den Saft auspressen. Minze waschen und klein hacken. Alles mit griechischem Joghurt verrühren und diesen nun zusammen mit dem lauwarmen Couscoussalat servieren.

Donnerstag, 27. April 2017

Nutella Babka

Donnerstag, 27. April 2017



Seit ich vor einiger Zeit Bilder dieser leckeren Heferolle mit Nutellafüllung gesehen habe, wollte ich unbedingt ein Rezept nachbacken. Ich habe mich für dieses hier entschieden, schreibe euch die Zutaten und Abwandlungen aber nochmal extra auf.

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 50 g brauner Zucker
- 50 g weißer Zucker
- 10 g Trockenhefe
- 2 Eier
- 120 ml warmes Wasser
- 115 g weiche Butter
- 1 TL Salz
für die Füllung
- 300 g Nutella
- 100 g Vollmilchschokolade
für den Sirup
- 120 ml Wasser
- 70 g Zucker

Mehl, Eiern und Salz in eine Schüssel geben. Braunen und weißen Zucker in warmem Wasser verrühren, die Hefe hinzufügen. Zum Mehl gießen und die weiche Butter gestückelt dazu geben. Zu einem glatten Teig verkneten und diesen abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
Den Hefeteig auf der bemehlten Arbeitsfläche dünn auswellen und mit Nutella bestreichen. Vollmilchschokolade in Stücken darauf verteilen. Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Die Rolle in der Mitte teilen, sodass man zwei Rollen erhält. Dann mit einem scharfen Messer jede Teigrolle längs in der Mitte durchschneiden. Dabei an einem Ende 2 cm geschlossen lassen. Die beiden Teigstränge leicht ineinander drehen und dann umeinander wickeln. Wiederum die beiden neu entstandenen Teigzöpfe umeinander wickeln, die Enden gut festdrücken und in eine gefettete Kastenform legen.
Bei 170° Ober-/Unterhitze 40 Minuten backen. Währenddessen aus Zucker und Wasser einen Sirup kochen. Dieser wird nach dem Backen auf dem heißen Nutellazopf verteilt, sodass er eingesogen wird. Alles in der Kastenform abkühlen lassen und dann stürzen.

Montag, 24. April 2017

Vegetarische Frühlingsquiche

Montag, 24. April 2017




Klassisch mache ich meine Quiche immer mit recht viel Gemüse und zur Abrundung Ziegenkäse. Da nicht jeder Ziegenkäse so gerne mag wie ich, habe ich an Ostern eine andere Variante ausprobiert. Hier ist es die Kombi süßer Karotten mit der leichten Schärfe feinen Meerrettichs, die diese Quiche so besonders macht.

Zutaten:
für den Teig
- 200 g Mehl
- 100 g kalte Butter
- 1 Ei
- 3 EL Mineralwasser
- Salz & Pfeffer
für den Belag
- 250 g Frühlingszwiebeln
- 170 g Mini-Karotten
- 2 Eier
- 250 g Schmand
- 100 g Sahne-Meerrettich
-  Kresse
- Muskat
- Pfeffer & Salz

Mehl in eine Schüssel geben. Butter in kleinen Stücken hinzufügen und alles mit den übrigen Zutaten zu einem glatten Teig kneten. Eine gefettete Springform damit auslegen und einen ca. 2,5 cm hohen Rand ziehen.
Die Frühlingszwiebeln und Karotten waschen und putzen. Bei Bedarf etwas zuschneiden, die Karotten habe ich halbiert. Eier mit Schmand und Meerrettich mischen und mit Muskat, Pfeffer und Salz würzen. Die Masse auf den Teig gießen und mit Karotten und Frühlingszwiebeln belegen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 45 Minuten backen. Nach dem Abkühlen mit frischer Kresse bestreuen.

Samstag, 22. April 2017

Bärlauch-Pestobrot

Samstag, 22. April 2017




Auch wenn man es gerade nicht meinen möchte, kommt die nächste sommerliche Grillparty bestimmt. Ich nutze Einladungen zum Grillen oder Picknicken gerne, um neue Rezepte auszuprobieren und mir gleich Feedback der anderen Gäste einzuholen. Vielleicht ist das Pestobrot ja ein Kandidat für eure nächste Sause.

Zutaten:
für den Teig
- 300 g Mehl
- 5 g Trockenhefe
- 1 TL Salz
- 1 TL Zucker
- 200 ml Milch
- 2 TL Knoblauchöl
für die Füllung
- selbstgemachtes Pesto (mit Bärlauch statt Rucola)
oder
- Pesto aus dem Glas
- 1 Bund Frühlingszwiebeln
- 1EL Olivenöl
- Meersalz
- geschroteter Pfeffer

Mehl mit Salz in eine Rührschüssel geben. Milch leicht erwärmen, Zucker und Hefe einrühren. Zum Mehl gießen, Knoblauchöl hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Diesen abgedeckt mindestens 2 Stunden gehen lassen.
Währenddessen das Pesto herstellen (oder gekauftes verwenden).
Den Teig zu einem möglichst großen Rechteck auswellen und mit Pesto bestreichen. Die Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden. Kurz in heißem Öl schwenken und bei mittlerer Hitze 3 Minuten garen. Auf dem Teig mit Pesto verteilen. Mit Meersalz und geschrotetem Pfeffer bestreuen.
Das Teigrechteck von der langen Seite her aufrollen. Dann mit einem scharfen Messer die Teigrolle längs in der Mitte durchschneiden. Dabei an einem Ende 2 cm geschlossen lassen.
Beide Teigstränge nun leicht ineinander drehen und dann umeinander wickeln. (gibt etwas Sauerei)
Die Enden gut festdrücken und das Brot in eine gefettete Kastenform legen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 30 Minuten backen.

Freitag, 14. April 2017

Sommerliche Zitronenkekse

Freitag, 14. April 2017



Osterbäckerei kann ja jeder. Ich bin aber schon so in Sommerlaune, dass ich die Häschen und Küken übersprungen und direkt mit dem Backen sommerlicher Kekse begonnen habe. Flamingo, Palme und Co. erinnern mich an heiße Tage und kühles Wasser. Hach, wär das jetzt schön!

Zutaten:
für den Teig
- 200 g Mehl
- 1 gestr. TL Backpulver
- 1 Pckg. Vanillepuddingpulver
- 125 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 Prise Salz
- geriebene Schale von 1 Zitrone
- 1 Ei
- 125 g weiche Butter
für den Zuckerguss
- 200 g Puderzucker
- ca. 5 TL Wasser
- Lebensmittelfarben

Mehl mit Backpulver mischen. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen auf bemehlter Arbeitsplatte etwa 4 mm dick auswellen, die Figuren ausstechen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Bachblech legen. Bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 10 Minuten backen.
Die Plätzchen abkühlen lassen. Währenddessen Puderzucker mit Wasser glatt rühren, bis eine cremige, weiße Glasur entsteht. In unterschiedliche Schüsseln füllen und nach Belieben mit Lebensmittelfarben (ich nehme Pulver bzw. Granulat) einfärben.
Die Kekse damit glasieren und gut trocknen lassen.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015