Montag, 19. Dezember 2016

Selbstgemachte Gewürzsalze - Vanille-Salz & Rosmarin-Zitronen-Salz

Montag, 19. Dezember 2016



Wenn ihr noch ein Last-Minute-Weihnachtsgeschenk braucht, habe ich hier vielleicht das Richtige für euch. Die Salze eignen sich hervorragend zum Würzen verschiedener Speisen, am Besten sind sie aber eigentlich auf einem guten Brot mit Butter oder Olivenöl.

Zutaten:
für das Rosmarin-Zitronen-Salz
- 500 g Speisesalz
- 1 Bund getrockneten Rosmarin
- abgeriebene Schale von 1 Zitrone
für das Vanillesalz
- 500 g Speisesalz
- 2 Vanilleschoten

Für das Rosmarin-Zitronen-Salz 500 g Salz in ein Schraubglas füllen. Die getrockneten Blätter des Rosmarin (zum Trocknen einfach die gewaschenen Rosmarin-Stiele für 1-2 Tage in einen warmen Raum auf ein Blatt Zeitungspapier legen) mit etwas Salz und der Zitronenschale im Mörser zerstoßen. In das Schraubglas mit Salz geben, gut durchschütteln und ein paar Tage ziehen lassen.

Für das Vanille-Salz die Vanilleschoten längs aufschneiden, das Mark herauskratzen und zu den 500 g Salz ins zweite Schraubglas geben. Die Schoten möglichst klein schneiden und ebenfalls hinzufügen. Das Schraubglas verschließen, gut schütteln und ein paar Tage ziehen lassen.

Beide Salze sollten vor dem Abfüllen in kleinere Gläser jeweils im Mixer nochmal zerkleinert werden, damit sowohl Rosmarin als auch Vanilleschote möglichst fein werden.

Mittwoch, 14. Dezember 2016

Klassische Linzertorte

Mittwoch, 14. Dezember 2016


Wenn man endlich mal mit dem Backen aller Plätzchen fertig ist und auch das Weihnachtsmenü steht, bleibt eventuell noch etwas Zeit für die Planung der Desserts und für das Basteln netter Kleinigkeiten, die man verschenkt. Aber: Wie wäre es denn mal mit Linzertorte? Die kann man perfekt 1-2 Wochen vor Weihnachten backen, dunkel und kühl lagern und an Weihnachten ganz entspannt auffuttern - oder verschenken. Das Rezept ist bald 100 Jahre alt, lediglich die Zuckermenge und die Marmeladenart habe ich etwas variiert.

Zutaten:
- 125 g Butter
- 300 g Mehl
- 130 g Zucker
- 1 Ei
- 1/2 TL Lebkuchengewürz
- 1 EL Zimt
- abgeriebene Schale von 1/2 Zitrone
- 2 EL Kirschwasser
- 1 TL Kakaopulver
- 125 g gemahlene Haselnüsse
- 5 EL Milch

- 1 Msp. Backpulver
für die Füllung
- 350 g Waldfruchtmarmelade
- 1 Eigelb zum Bestreichen

Butter schaumig rühren, nach und nach Zucker und Ei hinzugeben. Die übrigen Zutaten hinzufügen und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 30 Minuten kalt stellen.
2/3 des Teiges in eine gefettete Springform drücken und einen niedrigen Rand formen. Die Marmelade erwärmen und auf dem Teigboden verstreichen. Den übrigen Teig auswellen und in schmale Streifen schneiden oder Sterne ausstechen. Diese auf die Marmelade legen und mit Eigelb bestreichen.
Bei 170° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 55-60 Minuten backen.
Die Torte abkühlen lassen, in Frischhaltefolie einschlagen und kühl und dunkel lagern.

Montag, 12. Dezember 2016

Hähnchenpfanne mit Brokkoli und Cashewkernen

Montag, 12. Dezember 2016




Zwischen die vielen Weihnachtsrezepte will dieses Pfannengericht scheinbar so gar nicht passen. Aber vielleicht geht es euch so wie mir: Nach Glühwein, Bratwurst, Dinnete und Co. müssen auch mal wieder mehr Gemüse und vor allem mehr Vitamine sein.

Zutaten:
- 250 g Hähnchenbrustfilet
- 2 EL Speisestärke
- 3 EL Sesamöl
- 3 EL Knoblauchöl
- 1 Zwiebel
- 1 Brokkoli
- 150 g Cashewkerne
- 1 Becher Crème fraîche
- 200 ml Gemüsebrühe
- 1 EL Sojasauce
- 1 TL Zucker
- Salz und Pfeffer


Hähnchenbrustfilet in kleine Würfel schneiden, in der Stärke wenden und mit 1 EL Sesamöl beträufeln. Zwiebeln ebenfalls klein Würfeln. Den Brokkoli waschen, den Stiel entfernen und die Röschen in kleine Stücke trennen.
Die Cashewkerne ohne Fett in einer Pfanne kurz rösten. Restliches Sesamöl in eine Pfanne geben und das Fleisch darin goldbraun scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und auf einen extra Teller geben. Das Knoblauchöl in die Pfanne geben und die Zwiebeln darin glasig andünsten. Den Brokkoli hinzufügen und alles 2 Minuten braten. Die Gemüsebrühe hinzugießen und kurz aufkochen lassen. Crème fraîche und Sojasauce einrühren. 5 Minuten köcheln lassen und zum Schluss das Hühnchenfleisch und die Cashewkerne hinzugeben, noch einmal erwärmen, mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen und servieren.

Freitag, 9. Dezember 2016

Schoko-Spritzgebäck mit Nougatfüllung

Freitag, 9. Dezember 2016



Oder: Wie man seine Geduld auf die Probe stellt. Sagt ja auch keiner, dass Spritzgebäck einfach ist. Aber ich habe dieses Mal drei Anläufe gebraucht, bis die Teigmasse die richtige Konsistenz hatte. Leider sind diese Nougatstangen aber zu gut um sie nicht zu backen.

Zutaten:
für den Teig
- 450 g Butter
- 200 g Puderzucker
- 400 g Mehl
- 2 Pckg. Vanillezucker
- 1/2 TL Zimt
- 6 Eigelb
- 80 g Kakaopulver
- 2 TL Backpulver
- 250 g gemahlene Mandeln
- 3 EL Milch
für die Füllung
- 200 g Nougat
für die Glasur
- 250 g Zartbitterkuvertüre

Butter cremig rühren und mit Puderzucker, Vanillezucker und Zimt gut vermischen. Eigelb nach und nach unterrühren. Mehl mit Backpulver und Kakao mischen und in 2 Portionen ebenfalls unterheben.Zuletzt die gemahlenen Mandeln und die Milch hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
Teig portionsweise in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Die Stangen sollten ca. 4 cm lang sein. Im vorgeheizten Ofen bei 160° Umluft 8-10 Minuten backen.
Die Gebäckstücke mit dem Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Nougat in einem Topf bei niedriger Hitze erwärmen und die Hälfte der Plätzchen auf der Unterseite damit bestreichen. Die andere Hälfte obenauf legen und andrücken.
Kuvertüre bei niedriger Hitze schmelzen, die Nougatstangen mit einer Seite hinein tunken und auf einem Backpapier liegend erkalten lassen.

Sonntag, 27. November 2016

Nussspiralen-Plätzchen

Sonntag, 27. November 2016



Jedes Jahr habe ich ein Standart-Repertoire an Plätzchen, die ich unbedingt backen will. Dazu gehören immer Spitzbuben, Zimtsterne, gezuckerte Marzipankissen und Vanillekipferl. Um aber etwas Abwechslung auf den Plätzchenteller zu bringen, probiere ich auch immer mindestens zwei bis drei neue Rezepte aus. So auch diese Nussplätzchen, die sehr einfach herzustellen sind und trotzdem besonders hübsch aussehen.

Zutaten:
- 400 g Mehl
- 320 g Butter
- 100 g Puderzucker
- 4 Eigelb
- 1 Prise Salz
- 70 g gemahlene Haselnüsse
- 1 TL Zimt
- 2 TL Kakaopulver
- 2 Eiweiß
- 100 g gehackte Haselnüsse

Mehl mit Butter, Puderzucker, 2 Eigelb und Salz verkneten. 1/3 des Teiges mit gemahlenen Haselnüssen, Zimt, Kakaopulver und dem zweiten Eigelb verkneten. Beide Teige 30 Minuten in den Kühlschrank legen.
Den hellen Teig auf der bemehlten Arbeitsfläche etwa 4 mm dick zu einem Rechteck auswellen. Den dunklen Teig zu einem kleineren Rechteck auswellen. Den hellen Teig mit etwas Eiweiß einstreichen und den dunklen Teig darauf legen.
Die Teigplatten der Länge nach halbieren, von der Längsseite her jeweils zu einer Rolle formen. Die Rollen in kleinere Stücke teilen, mit Eiweiß bestreichen und in einer flachen Schale mit gehackten Haselnüssen wälzen.
Den Ofen auf 180° Umluft vorheizen. Die Rollen in 5 mm dicke Scheiben schneiden, auf mit Backpapier belegte Backbleche legen und ca. 10 Minuten backen.

Freitag, 25. November 2016

Candycake Himbeertorte mit weißer Schokolade

Freitag, 25. November 2016





Man könnte meinen, dass sich in der Vorweihnachtszeit alles um Plätzchen und Stollen dreht. Das ist auch bei mir sicherlich der Fall, umso mehr Spaß hatte ich aber an dieser fruchtigen Torte mit rosa Candy-Topping, auch Candycake genannt. Sie besteht aus einem einfachen, gelingsicheren Biskuitteig und cremiger Frischkäse-Buttercreme mit Himbeerpüree.

Zutaten:
für den Teig
- 180 g Zucker
- 150 g Mehl
- 50 g Speisestärke
- 5 Eier
- 1/2 Pckg. Backpulver
für die Creme
- 150 g aufgetaute TK-Himbeeren
- 200 g Sahne
- 300 g weiche Butter
- 2 Pckg. Vanillezucker
- 500 g Frischkäse
- 8 EL Puderzucker
- 3 EL Himbeermarmelade
für das Topping
- 300 g weiße Schokolade Kuvertüre
- 4 EL Himbeermarmelade
- Süßigkeiten nach Belieben

Die Eier trennen, das Eiweiß kurz schaumig rühren und mit dem Zucker steif schlagen. Die Eigelbe gründlich einrühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, über die Masse geben, kurz unterheben, bis ein gleichmäßiger Teig entsteht.
Den Teig in eine ungefettete (!) Springform, deren Boden mit Backpapier ausgelegt ist, gießen. Bei 160° Umluft etwa 30 Minuten backen.
Für die Füllung die aufgetauten Himbeeren pürieren und durch ein Sieb streichen. Die Sahne mit Vanillezucker steif schlagen. Butter mit Puderzucker cremig rühren, Frischkäse, 3 EL Himbeermarmelade und Himbeerpüree hinzufügen. Alles gut verrühren. Sahne unterheben und zu einer gleichmäßigen Maße vermengen.
Den ausgekühlten Biskutitteig zweimal durchschneiden, sodass 3 Böden entstehen. Auf den ersten Boden 2 EL Himbeermarmelade streichen und 1/3 der Creme darauf verteilen. Mit dem zweiten Boden ebenso verfahren. Den dritten Boden obenauf legen und die restliche Himbeercreme darauf verteilen und am Rand glatt streichen.
Torte 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Die Kuvertüre bei kleiner Hitze schmelzen und auf Raumtemperatur abkühlen lassen (ich habe die Temperatur mit einem Fleischthermometer geprüft und die Schokolade dann bei 25 °C weiter verarbeitet). Die Torte damit bestreichen und zügig mit Süßigkeiten dekorieren.

Dienstag, 1. November 2016

Chewy Karamell-Brezel-Cookies

Dienstag, 1. November 2016



Okay, die Brezeln fehlen hier tatsächlich. Es gab leider keine, weshalb ich auf klassische Salzstangen ausgewichen bin. Das tut dem Geschmack dieser weichen, soften Cookies aber keinen Abbruch.

Zutaten: (für ca. 40 Cookies)
- 330 g Mehl
- 1,5 TL Backpulver
- 1 TL Natron
- 1 TL Salz
- 220 g weiche Butter
- 80 g weißer Zucker
- 100 g brauner Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 2 Eier
- 100 g Zartbitter-Schokotropfen
- 80 g klein zerbröselte Salzstangen oder -brezeln
- 20 Sahne-Karamell-Bonbons
- etwas Meersalz

Die Butter mit weißem, braunem und Vanille-Zucker schaumig rühren. Nacheinander die Eier hinzufügen und alles zu einer gleichmäßigenmasse verrühren. Mehl mit Backpulver, Natron und Salz mischen und zur Buttermasse geben. Ebenfalls unterrühren. Zum Schluss die Schokotropfen und 60 g der zerbröselten Salzstangen unterheben.
Die restlichen Salzstangen in einer Schale beiseite stellen. Die Karamell-Bonbons auspacken und halbieren. Vom Teig jeweils eine kleine Menge (25-30 g) abnehmen, eine Bonbonhälfte mittig hineinlegen und alles zu einer Kugel rollen. Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen und nach Bedarf noch ein paar Salzstangen-Stücke oben drauf legen und festdrücken. Ich habe 9 Cookies auf ein Blech gesetzt, damit sie genug Platz haben und nicht ineinander verlaufen.
Bei 175° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 8 Minuten backen, damit die Cookies noch schön weich bleiben.
Nach dem Herausnehmen mit Meersalz bestreuen und abkühlen lassen.

Samstag, 22. Oktober 2016

Veganes Blitz-Brot

Samstag, 22. Oktober 2016




Sobald es kälter wird, fällt es mir morgens ziemlich schwer mich noch auf Naturoghurt mit Früchten und Granola zu freuen. Stattdessen soll es jetzt öfter leckeres Brot mit Frischkäse, Gurken, Radieschen und Co. geben. Inspiriert hat mich Steffis Post über ein 3-Minuten-Vielfalt-Brot. Das Rezept habe ich abgewandelt, die Zubereitung bleibt aber dieselbe. So hat man in kürzester Zeit ein saftiges, gesundes Brot, das zudem auch noch vegan ist und nach Lust und Laune verfeinert werden kann.

Zutaten:
- 360 g Dinkelvollkornmehl
- 90 g zarte Haferflocken
- 120 g fein geriebene Karotten
- 40 g gehackte Haselnüsse
- 30 g gehackte Mandeln
- 40 g Alnatura Saaten Mischung
- 30 g Sonnenblumenkerne
- 10 g Chiasamen
- 350 ml lauwarmes Wasser
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 1 EL Zucker
- 2 TL Salz
- 2 EL Sesamöl

Die Nüsse, Kerne und 7 g Chiasamen in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Mehl, Haferflocken, Salz, Hefe und Zucker hinzufügen. Wieder vermischen und dann die geriebenen Karotten dazugeben. 1 EL Sesamöl und das Wasser darauf gießen und alles mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe 3 Minuten gut kneten. Eine Kastenform mit dem übrigen Öl einölen und den Teig hineinfüllen. Mit dem Messer den Teig der Länge nach 1 cm tief einritzen. Mit etwas Mehl bestäuben und die restlichen Chiasamen darauf streuen. Bei 190° Ober-/Unterhitze 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen.

Sonntag, 9. Oktober 2016

Schwäbische Kässpätzle mit Schmelzzwiebeln

Sonntag, 9. Oktober 2016




Wenn es ein Gericht gibt, das ich als absolutes Soulfood bezeichnen würde, dann sind es Käsespätzle. Egal ob als Beilage oder als Hauptgericht, schwäbische Käs'spätzle gehen immer. Wichtig ist dabei der gute Käse und bloß keine Sahne! (bei mir übrigens ein absolutes Ausschlusskriterium für Restaurants)

Zutaten:
- 500 g Spätzlemehl
- 5 Eier
- 200 ml Mineralwasser mit Kohlensäure
- 1 TL Salz
- 2 Zwiebeln
- 2 EL Butter
- 300 g geriebener Käse (Bergkäse und Emmentaler)

Mehl in eine Schüsel geben. Eier miteinander verquirlen und hinzufügen. Zusammen mit dem Mineralwasser und Salz zu einem glatten, zähen Teig verrühren. Den Teig 10 Minuten ruhen lassen.
Einen großen Topf mit heißem Wasser aufsetzen und dieses salzen. Wenn das Wasser kocht, die Spätzle nach und nach durch eine Spätzlepresse oder einen Spätzlehobel ins Wasser drücken. Sobald die Spätzle an der Wasseroberfläche schwimmen, können sie mit dem Schaumlöffel herausgefischt werden.
Die Spätzle abwechselnd mit dem geriebenen Käse in eine gebutterte Auflaufform schichten. So verfahren, bis Spätzle und Käse aufgebraucht sind.Die Auflaufform bei 200° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 12 Minuten in den Ofen stellen.
Währenddessen die Butter in einer kleinen Pfanne zerlassen und die in Ringe geschnittenen Zwiebeln darin goldbraun dünsten. Zum Schluss über die Kässpätzle geben.

Dienstag, 27. September 2016

Kürbisrisotto

Dienstag, 27. September 2016



Vom Pumpkin Spice Sirup war noch etwas viel Kürbis übrig, also wurde daraus kurzerhand ein leckeres Kürbisrisotto.

Zutaten:
- 800 g Hokkaido Kürbis
- 1 Gemüsezwiebel
- 3 EL Olivenöl
- 800 ml Gemüsebrühe
- 200 ml Weißwein
- 70 g Butter
- 80 g Parmesan
- Salz und Pfeffer

Den Kürbis waschen, zerteilen, das Fleisch und die Kerne entfernen und den Rest in mundgerechte Stücke würfeln. Die Zwiebel ebenfalls klein würfeln und in etwas Olivenöl glasig dünsten. Die Kürbiswürfel hinzufügen und kurz mitdünsten. Mit Weißwein ablöschen und diesen einkochen lassen. Nun nach und nach immer einen Schluck Brühe dazu gießen und ständig rühren, damit das Risotto schön cremig wird. Das alles passiert bei mittlerer Hitze, sodass das Risotto nur leise vor sich hin blubbert. Sobald die Brühe vom Reis aufgesogen ist, wieder nachgießen. Wenn der Reis al dente ist (nach ca. 20 Minuten) Butter und geriebenen Parmesan hinzufügen und gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sonntag, 25. September 2016

Pumpkin Spice Sirup für Pumpkin Spice Latte

Sonntag, 25. September 2016



Vielleicht kommt es mir nur so vor, aber dieses Jahr scheint der Starbucks Pumpkin Spice Latte noch begehrter zu sein als bisher. Ich selbst hatte noch nie die Möglichkeit, diese Kaffeevariation bei Starbucks zu probieren. Trotzdem finde ich die Kombi ganz interessant und habe heute einfach selbst einen Sirup aus Kürbis, Gewürzen und Zucker hergestellt.

Zutaten: (für ca. 600 ml Sirup)
- 250 g Hokkaido Kürbis
- 3 EL Milch
- etwas Salz und Pfeffer
- 600 ml Wasser
- 600 ml Zucker
- 2,5 TL Lebkuchen-Gewürz
- 1 TL Zimt
- 1/2 TL Muskat
- 1/2 TL gemahlene Vanilleschote

Die 250 g Kürbis in Würfel schneiden und in einem kleinen Topf gerade so mit Wasser bedecken. Das Wasser etwas salzen, den Topf mit einem Deckel verschließen und bei mittlerer Hitze 20 Minuten köcheln lassen. Dann das Wasser abgießen, etwas Salz und Pfeffer hinzufügen und den Kürbis pürieren. Die Milch dazugießen und alles zu einem geschmeidigen Kürbispüree vermengen. Beiseite stellen.
Wasser mit Zucker verrühren und bei mittlerer Hitze erwärmen. Nicht aufkochen lassen! Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, Kürbispüree und Gewürze hinzufügen und gut verrühren. Unter Rühren 10 Minuten bei kleiner Flamme ziehen lassen und wieder darauf achten, dass der Sirup nicht aufkocht.
Ein Sieb in eine große Schüssel einhängen und mit einem sauberen Geschirrtuch auslegen. Den heißen Sirup in das Geschirrtuch gießen und mit einem Löffel durch streichen, sodass der flüssige Sirup in die Schüssel tropft und nur noch feste Reste im Geschirrtuch hängen bleiben.
Den Sirup aus der Schüssel in heiß ausgespülte Flaschen füllen, verschließen und abkühlen lassen. Im Kühlschrank maximal 2 Wochen aufbewahren.

Freitag, 16. September 2016

Einfache Kürbissuppe

Freitag, 16. September 2016



Mit dem Herbst verbinde ich hauptsächlich Rot-, Gelb- und Orangetöne, raschelnde Blätter und Kürbisse, die einen an gefühlt jeder (Land-)Straßenecke anlachen. Grund genug mit einer einfachen, leckeren Kürbiscremesuppe in diese Jahreszeit zu starten.

Zutaten:
- 1 kg Hokkaido-Kürbis
- 2 große Gemüsezwiebeln
- 800 ml Gemüsebrühe
- 250 ml Sahne
- 2 EL Mehl
- etwas Olivenöl
- Salz, Pfeffer und rosenscharfer Paprika

Den Kürbis waschen, vierteln und entkernen. Ein Hokkaido muss nicht geschält werden! Den Kürbis in Würfel schneiden. Zwiebeln ebenfalls in kleine Würfel schneiden und im Olivenöl glasig andünsten. Kürbis dazugeben und kurz anbraten. Mehl darüber stäuben, gut verrühren und nicht anbrennen lassen. Die Gemüsebrühe und Sahne hinzufügen und alles kurz aufkochen lassen. Auf mittlerer Stufe nun 25 Minuten köcheln lassen.
Mit dem Pürierstab die Kürbiswürfel fein pürieren und mit Salz, Pfeffer, Paprika und eventuell etwas Zucker abschmecken.

Saftiger Nusskranz





Vielleicht kennt ihr auch diese gefüllten Hefekränze, die einen an fast jeder Bäckertheke anlachen. Die Füllungen bestehen dabei hauptsächlich aus Mohn oder Nüssen, verpackt in kompakten Hefeteig und überzogen mit einer dicken Schicht Zuckerguss. Mmmhhh. Warum also nicht einfach mal selbst machen? Mit Nüssen nach Wahl, Rosinen oder anderen Leckereien, die gut zu einem lockeren Hefeteig passen.

Zutaten:
für den Teig
- 280 g Mehl
- 10 g Butter
- 21 g Frischhefe
- 40 g Zucker
- 125 ml Milch
- 1 Ei
- 1 Prise Salz
für die Füllung
- 300 g gemischte, gehackte Nüsse (hier sind es Haselnüsse und Walnüsse)
- 150 g Zucker
- 1/2 EL Zimt
- 100 g Butter
für die Glasur
- Saft von 1/2 Zitrone
- Puderzucker

Mehl und Salz in eine große Schüssel geben. Milch leicht erwärmen und mit Zucker und der zerbröckelten Hefe gut vermischen. Kurz stehen lassen. Das Ei hinzufügen und alles gut verquirlen. Zum Mehl gießen, Butter hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt 2 Stunden gehen lassen.
Nach der Gehzeit den Teig zu einem ca. 40 cm langen und 20 cm breiten Rechteck auswellen. Für die Füllung Butter zerlassen und mit Zimt, Zucker und den Nüssen gut vermischen, sodass eine streichfähige Masse entsteht. Diese möglichst gleichmäßig auf der Teigfläche verteilen. Von der langen Seite her fest einrollen.
Eine Springform mit Rohrboden (oder eine Gugelhupfform) gut fetten. Die Teigrolle kreisförmig hinein legen und die Enden fest aneinander drücken. 20 Minuten in der Form gehen lassen.
Bei 190° Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten backen bis der Teig goldbraun ist.
Währenddessen Puderzucker und Zitronensaft zu einer zähflüssigen Glasur verrühren und über den fertig gebackenen, noch heißen Nusskranz gießen.

Samstag, 3. September 2016

Monkeybread mit Kräutern und Käse

Samstag, 3. September 2016




Monkeybread ist eigentlich nichts anderes als das klassische pull-apart-Bread. Ich mag nur den Namen viel lieber, der daher kommt, dass man die einzelnen Brotkugeln wegzupft und das ein bisschen nach Äffchen aussieht. Man kann in diesem Brot sämtliche Kräuter und Gewürze verarbeiten oder Käsereste in geraspelter Form zwischen die Schichten streuen.

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 100 ml Milch
- 100 ml Wasser
- 2 TL Honig
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 60 ml Olivenöl
- 2 Eier
- 3 TL Salz
für die Buttermasse
- 80 g Butter
- 3 Zehen confierter Knoblauch
- Kräuter nach Belieben
- Gewürze nach Belieben
- geraspelter Käse

Mehl in eine große Schüssel geben. Milch und Wasser erwärmen und den Honig einrühren bis er sich aufgelöst hat. Trockenhefe hinzufügen. Die Eier dazu schlagen und alles gut miteinander verquirlen. Zum Mehl gießen. Olivenöl und Salz hinzufügen und so lange kneten, bis ein geschmeidiger, glatter Teig entsteht. Diesen mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt mindestens 2 Stunden gehen lassen.
Danach auf bemehlter Arbeitsfläche noch einmal gut durchkneten und Tischtennisball-große Kugeln daraus formen.
Butter bei mittlerer Hitze zerlassen, gehackte Kräuter (z.B.Basilikum, Rosmarin, Thymian) und grob gehackten Knoblauch hinzufügen. Nun nach Belieben würzen bzw. pfeffern und salzen.
Die Teigkugeln in der Buttermischung wenden und neben- bzw. übereinander in eine Gugelhupfform schichten. Immer wieder Käse dazwischen streuen. Bei 180° Ober-/Unterhitze auf der mittleren Schiene 35 Minuten backen.

Sonntag, 21. August 2016

Schnelle Nutella-Zimtschnecken

Sonntag, 21. August 2016






Samstag Nacht spontan vom Sofa aufstehen, einen schnellen Hefeteig kneten und leckere Nutella-Hefeschnecken backen? Kann ich! Und ihr ab jetzt auch. :)

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 200 ml Milch
- 1 TL Kardamom
- 1 Ei
- 70 g weiche Butter
- 50 g Zucker
für die Füllung
- Nutella nach Belieben
- 3 EL Zimt
- 2 EL Zucker

Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Kardamom hinzufügen. Milch leicht erwärmen, Zucker hinzufügen und zusammen mit der Hefe gut verrühren. Das Ei ebenfalls hinein schlagen und verquirlen. Zum Mehl gießen. Die weiche Butter hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in einer Metallschüssel bei 50° Ober-/Unterhitze auf der untersten Schiene im Ofen 25 Minuten gehen lassen.
Danach gleichmäßig zu einem Rechteck auswellen. Großzügig mit Nutella bestreichen und mit Zimtzucker berieseln. Von der langen Seite her aufrollen, in ca. 2,5 cm dicke Schnecken schneiden und diese nebeneinander auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen. Nochmal 20 Minuten gehen lassen. Die Schnecken im Backofen bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 25 Minuten backen.

Sonntag, 7. August 2016

Zwetschgenkuchen mit saurer Sahne

Sonntag, 7. August 2016



Wenn man sonntags schon viel zu früh von den Sonnenstrahlen, die einen an der Nase kitzeln, geweckt wird, dann kann man sich entweder darüber ärgern und sich das Kissen über den Kopf ziehen... oder einfach mal schnell einen saftigen Zwetschgenkuchen backen und sich am späten Vormittag mit einem Stück davon in die Sonne setzen.

Zutaten:
für den Teig
- 100 g weiche Butter
- 200 g Mehl
- 1 Ei 
- 70 g Zucker
- 1 TL Backpulver
für den Belag
- 500 g Zwetschgen
- 150 g saure Sahne
- Zimt und Zucker nach Belieben
für die Streusel
- 65 g Butter
- 40 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 200 g Mehl
- 1 Schuss Rum
- 1/2 TL Zimt

Aus den Zutaten für den Teig einen geschmeidigen Knetteig herstellen. Eine gefettete Springform damit auslegen und den Boden mit der Gabel mehrfach einstechen. Saure Sahne möglichst gleichmäßig darauf verteilen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Auf die saure Sahne legen. Mit etwas Zimt und Zucker bestreuen. Für die Streusel Zucker mit Vanillezucker, Butter und Mehl ebenfalls verkneten, einen Schuss Rum und das Zimt hinzufügen. Die Streusel auf den Zwetschgen verteilen. Bei 180° Ober-/Unterhitze etwa 45 Minuten backen.

Mittwoch, 3. August 2016

Käsekuchen ohne Ei mit Erdbeersauce

Mittwoch, 3. August 2016



Gesalzener Butterkeksboden zu cremiger Käsekuchenmasse mit fruchtigem Erdbeerspiegel macht hier den Unterschied zum bekannten Strawberry Cheesecake. Muss ich mehr sagen?

Zutaten:
für den Boden
- 200 g Butterkekse
- 100 g gesalzene Butter
für den Belag
- 150 g Zucker
- 600 g Frischkäse
- 200 g Magerquark
- 150 g Sahne
- 1/2 Pckg. Puddingpulver mit Sahne-Geschmack
- 2 EL Zitronensaft
für den Guss
- 350 g Erdbeeren
- 1 Pckg. Vanillezucker

Die Kekse im Mixer oder in einer Tüte mit dem Hammer zerkleinern. Die Butter in einem Topf zerlassen und mit den Kekskrümeln mischen. Den Boden einer Springform damit bedecken und andrücken. Bei 180° Ober-/Unterhitze ca. 8 Minuten backen.
Zucker mit Frischkäse, Magerquark und Puddingpulver cremig rühren. Sahne und Zitronensaft hinzufügen und alles langsam verrühren, nicht schlagen!
Die Masse auf den vorgebackenen Boden geben, glatt streichen und weitere 50 Minuten backen. Der Kuchen sollte leicht goldgelb sein.
Die Erdbeeren waschen, putzen und zusammen mit dem Vanillezucker fein pürieren. Auf den erkalteten Kuchen ausgießen und gleichmäßig verteilen.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015