Dienstag, 29. September 2015

Marmorkuchen mit Pflaumenmus

Dienstag, 29. September 2015




Ich bin ja ein großer Marmorkuchenfan und konnte an dem Rezept von Jeanny natürlich nicht vorbei gehen. Der Marmorkuchen mit Pflaumenmus wird sehr feucht und etwas kompakter als üblich, wer also lieber flaumig fluffigen Kuchen mag, sollte sich lieber an den klassischen Marmorkuchen halten.

Zutaten:
- 225 g weiche Butter
- 200 g Zucker
- 1 Prise Salz
- 4 Eier
- 325 g Mehl
- 5 g Backpulver
- 3 EL Milch
- 30 g Kakao
- 100 g Pflaumenmus
- 40 g gemahlene Mandeln

Butter, Salz und Zucker cremig rühren. Die Eier nach und nach hinzugeben. Mehl mit Backpulver mischen und abwechselnd mit der Milch zur Butter-Ei-Masse geben. Den Teig halbieren, zur einen Hälfte die Mandeln, zur anderen Hälfte Kakao und Pflaumenmus geben und gut verrühren. Schichtweise in eine gefettete Kastenform füllen und bei 175° Ober-/Unterhitze 60-70 Minuten backen. Mit Glasur oder Puderzucker dekorieren.

Sonntag, 27. September 2015

Apfel-Zimtschnecken im Muffinförmchen

Sonntag, 27. September 2015






Diese Woche habe ich auf der Suche nach neuen Rezepten mal wieder bei Pinterest gestöbert und bin dabei auf ein wunderbare Anleitung für Apfel-Zimtschnecken gestoßen. Ein klein wenig habe ich die Rezeptur angepasst, mich aber zum größten Teil an das Rezept von Victoria gehalten.


Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 1/2 Würfel Frischhefe
- 200 ml Milch
- 1 TL Kardamom
- 2 Eier
- 50 g weiche Butter
- 50 g Zucker
für die Füllung
- 50 g weiche Butter
- 2 große Äpfel
- 50 g brauner Zucker
- 30 g weißer Zucker
- 1 TL Zimt
für die Glasur
- 50 g Puderzucker
- 1 EL Zitronensaft

Das Mehl in eine Schüssel geben, Salz und Kardamom hinzufügen. Die Milch leicht erwärmen, Zucker einrühren und die Hefe hinein bröckeln. Zum Mehl gießen. Die beiden Eier und die weiche Butter hinzufügen und alles zu einem glatten, geschmeidigen Teig kneten. Mit einem feuchten Küchentuch abgedeckt 1 Stunde gehen lassen.
Die Äpfel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zucker und Zimt mischen, 1 EL davon zu den Apfelwürfeln geben und vermengen. Den Teig auf ca. 40 x 30 cm auswellen, mit der weichen Butter bestreichen und Zimtzucker gleichmäßig darauf verstreuen. Die Äpfel verteilen und das Ganze von der langen Seite her eng aufrollen.
Etwa 4 cm breite Stücke abschneiden und in je ein Muffinförmchen setzen.
Bei 180° Ober-/Unterhitze 25 Minuten backen.
Wenn die Schnecken ausgekühlt sind, Puderzucker mit Zitronensaft glatt rühren und als Guss verteilen.

Montag, 21. September 2015

Risotto mit Pesto Calabrese

Montag, 21. September 2015




Heute mal ein Rezept aus der Kategorie "den Kühlschrank leer räumen". Das Gläschen Pesto steht schon zu lange dort und wartet auf seine passende Verwendung. Risotto hatte ich auch schon länger nicht mehr, daher haben heute Risotto und Pesto zusammen gefunden.

Zutaten:
- 150 g Risotto Reis
- 1 EL Olivenöl
- 1 kleine Zwiebel
- 1 l Gemüsebrühe
- 2 EL Pesto
- 25 g Butter
- 30 g geriebenen Parmesan
- Kräuter nach Belieben
- Pfeffer und Salz

Das Öl in einem Topf erhitzen und die klein gewürfelte Zwiebel darin glasig anschwitzen. Den Reis dazugeben und kurz durchschwenken. Nun wird in 4-5 Etappen immer wieder Gemüsebrühe aufgegossen und das Risotto auf mittlerer Stufe leise blubbernd gekocht. Wichtig ist, dass konstant gerührt wird, damit kein Reis am Boden und Rand kleben bleibt. Das Risotto wird nur durch das Rühren sämig. Immer wenn die Brühe vom Reis aufgesogen wurde, gießt man wieder etwas nach. Der gesamte Vorgang dauert ca. 20 Minuten.
Wenn der Reis weich, aber noch bissfest ist, den Topf vom Herd nehmen und Pesto, die Butter sowie Parmesan und Kräuter hinzufügen und gut umrühren. Mit Pfeffer und Salz abschmecken und servieren. Ich habe am Ende noch etwas Chili-Salz darauf gegeben.

Sonntag, 13. September 2015

Zoodles oder Zucchini-Nudeln mit Gemüsepesto

Sonntag, 13. September 2015




Ich bin nicht auf dem Gesundheits- und vor allem ganz und gar nicht auf dem Low-Carb-Trip. Ich probiere nur gerne viele Rezepte aus, vor allem wenn sie so absurd verrückt klingen wie "adäquater Ersatz für Nudeln". Also für Pasta. DAS Soulfood schlechthin. Wie soll es da Ersatz geben? Davon wollte ich mich selbst überzeugen. Und ich finde die Zoodles überraschend lecker. Nicht als Nudelersatz. Sondern eher um mehr Gemüse in den täglichen Speiseplan einzubauen. Und rasend schnell zubereitet sind sie auch - Garzeit liegt bei 2 Minuten.

Zutaten:
- 3 mittelgroße Zucchini
- 2 Tomaten
- 3 EL Sahne
- 1 kleine Zwiebel
- 2 EL Gemüsepesto (bei mir heute aus dem Glas)
- Pfeffer und Salz

Zucchini waschen und mit einem Spiralschneider in dünne Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser 1-2 Minuten garen, je nach gewünschter Bissfestigkeit. Durch ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Tomaten und Zwiebel klein hacken und in etwas Öl anschwitzen. Mit Sahne ablöschen und nach Geschmack schon mal mit etwas Pfeffer und Salz würzen. 2 EL Pesto einrühren und alles kurz köcheln lassen. Die Zucchininudeln hinzufügen, alles gut durchmischen, nochmal abschmecken und servieren.

Samstag, 12. September 2015

Apfelkuchen mit Streuseln und Mandelschicht

Samstag, 12. September 2015




Anfang der Woche habe ich zum ersten Mal dieses Jahr frische Äpfel bekommen, da war klar, dass am Wochenende ein Apfelkuchen her muss.

Zutaten:
für den Teig
- 300 g Mehl
- 90 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 Ei
- 150 g Butter
für die Füllung
- 100 g gemahlene Mandeln
- 1 EL Sahne
- 65 g Butter
- 40 g Zucker
- 1 EL Zitronensaft
- 1 kg Äpfel
- 100 g brauner Zucker
- 1 TL Zimt

Aus den ersten 5 Zutaten einen glatten Mürbteig kneten und im Kühlschrank kalt stellen.
Währenddessen Butter, Zucker, Vanillezucker und 1/2 EL Zitronensaft schaumig rühren, gemahlene Mandeln und Sahne hinzufügen und alles gut vermengen.
Die Äpfel schälen und fein raspeln, dann mit braunem Zucker, 1/2 EL Zitronensaft und Zimt vermischen.
Die Hälfte des gekühlten Teiges abtrennen und den Boden einer Springform damit auslegen. Im vorgeheizten Backofen bei 200° Ober-/Unterhitze 15 Minuten vorbacken.
Danach vom übrigen Teig wieder die Hälfte abtrennen und zu langen Rollen formen. Diese am Springformrand entlang legen und mit einem Teelöffel 2-3 cm nach oben andrücken. So entsteht der Kuchenrand.
Die Mandelmasse möglichst gleichmäßig auf dem Mürbeteigboden verteilen und danach die Apfel-Zimt-Mischung darauf geben. Glatt streichen und aus dem restlichen Teig Streusel auf die Apfelschicht geben.
Bei 200° Ober-/Unterhitze etwa 50 Minuten backen.

Sonntag, 6. September 2015

Pastellfarbene Macarons mit weißer Schokolade und Waldbeeren

Sonntag, 6. September 2015







Da es sich um Macarons handelt gleich vorneweg: Dieses Rezept ist idiotensicher. Sonst würde ich es hier gar nicht vorstellen. Es gibt nämlich wenig das ärgerlicher ist als 2,5 Stunden in der Küche zu stehen und am Ende alles wegwerfen zu müssen oder es zähneknirschend aufzuessen, auch wenn es nicht fototauglich ist.
Ich habe mich für den Teig an die Anleitung von Aurélie auf ihrem Blog französischkochen.de gehalten und werde mir jetzt erst mal eine Macarons-Backmatte zulegen. Das einzige, woran es nämlich hapert, ist die exakt runde Form.

Zutaten: (für ca. 15 Macarons)
für den Teig
- 45 g blanchierte, gemahlene Mandeln
- 75 g Puderzucker
- 1 Eiweiß (exakt 36 g!)
- 10 g Zucker
- Lebensmittelfarbe (Pulver!)
für die Ganache
- 50 g TK-Waldbeeren
- 75 g weiße Schokolade
- 25 ml Sahne

Gemahlene Mandeln und Puderzucker sehr fein mixen und dann durch ein Sieb streichen, damit ein sehr feines Puder entsteht. Das Eiweiß abwiegen und schlagen. Wenn es steif zu werden beginnt, die 10 g Zucker vorsichtig einrieseln lassen und weiterschlagen bis das Eiweiß steif ist. Die Lebensmittelfarbe unterrühren.
In 3 Schritten die Mandel-Puderzucker-Masse dazugeben und sorgfältig unterheben. Der Teig sollte jetzt weder flüssig noch zäh sein, sondern geschmeidig vom Löffel fließen.
Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und damit kleine Kreise auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen. Mindestens 30 Minuten ruhen lassen, damit sich auf den Macaronhälften eine dünne Kruste bilden kann.
Nach der Ruhezeit die Macarons bei 145° Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 14-15 Minuten backen. Danach auf einer kalten Fläche abkühlen lassen, damit sie sich leichter vom Backpapier lösen.
Für die Ganache die Waldbeeren auftauen lassen, fein pürieren und durch ein Sieb streichen, um die Kerne zu entfernen. Sahne leicht erwärmen und die Schokolade darin schmelzen. Wenn alles geschmolzen ist, das Waldbeer-Püree hinzufügen, glatt rühren und im Kühlschrank vollständig erkalten lassen.
Wenn die Füllung kalt ist wird sie mit einem Schneebesen wenige Minuten luftig aufgeschlagen. Mit Hilfe von Teelöffeln oder einem Spritzbeutel immer einen Klecks der Füllung auf eine Macaronhälfte geben und die andere Hälfte darauf setzen.
Fertig!

Samstag, 5. September 2015

Scharfe Kürbis-Kokos-Suppe

Samstag, 5. September 2015




Heute vormittag habe ich meine Dekoration in der Wohnung etwas herbstlicher gestaltet und beim Wochenend-Einkauf lachte mich dann eine riesige Kürbisauswahl an. Da ich schon lange mal wieder Kürbissuppe kochen wollte (dieses Mal mit Kokos), landete also ein Hokaido in meinem Einkaufskorb und das ist das Resultat:

Zutaten:
- 2 mittelgroße Zwiebeln
- 2 große Kartoffeln
- 700 g Hokaido Kürbis
- 1 kleine Habanero oder Chili
- 700 ml Gemüsebrühe
- 400 ml Kokosmilch
- 3 EL Olivenöl
- Curry-Gewürz
- Salz und Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und fein hacken. Kartoffeln schälen und in Würfel schneiden. Den Kürbis waschen, den Stiel entfernen und das Kürbisfleisch ebenfalls in Würfel schneiden. Zwiebeln, Kartoffeln und Kürbis in Olivenöl in einem großen Topf andünsten. Nach Geschmack kleine Stücke der Habanero hinzufügen. (lieber mit weniger anfangen, falls die Schärfe sich zu stark entfaltet). Mit Gemüsebrühe ablöschen und alles 20 Minuten bei mittlerer Hitze köcheln lassen.
Danach die Suppe pürieren und schon mal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Die Kokosmilch hinzufügen und alles nochmal leich erwärmen. Darauf achten, dass die Suppe nun nicht mehr kocht, da die Kokosmilch sonst ausflockt.
Mit Currygewürz, Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Mittwoch, 2. September 2015

Mexican Sopa Seca

Mittwoch, 2. September 2015






Avocado mag ich ja gar nicht. Und trocken gebratene Spaghetti konnte ich mir auch nicht richtig vorstellen. Seit die liebe N. dieses Rezept aber geteilt hat, stand es auf meiner Nachkochen-Liste. Und das schon seit sicher mehr als einem Jahr. Heute war es dann so weit. Die Pfanne hätte größer sein dürfen, hat aber trotzdem gerade so gereicht. Und was soll ich sagen? Man muss sich überwinden, die Spaghetti wirklich anzubraten. Aber dafür bekommt man ein ausgefallenes Gericht mit tollen Geschmacksnuancen. Und die Avocado ist auch nicht mehr ganz so schlimm.


Zutaten:
- 300 g Spaghetti
- 1 EL Rapsöl
- 5-6 große Tomaten (ich habe mich der Einfachheit halber für Dosentomaten entschieden)
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 200 ml Wasser
- 200 ml Gemüsebrühe
- Salz und Pfeffer
- 1/2 Avocado
- 3 EL Crème fraîche
- Gewürze nach Belieben

Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Spaghetti trocken hineinlegen und braun anbraten. Währenddessen die Zwiebel und die Knoblauchzehe klein schneiden. Mit Wasser, Gemüsebrühe und Tomaten pürieren. (ich habe nichts püriert, da sowieso alles beim Einköcheln lassen schön matschig geworden ist :) ). Salzen und pfeffern, gegebenenfalls noch mit Paprika, Chilipulver und einem Schuss Zucker abschmecken. Wenn die Spaghetti braun sind, die Tomatenmasse dazugeben und alles 25 Minuten bei leichter Hitze köcheln lassen. Dabei immer wieder umrühren und schauen, dass die Nudeln mit Flüssigkeit bedeckt sind.
Wieder mit Gewürzen abschmecken, auf einem Teller anrichten und mit Crème fraîche und Avocado garnieren.

Dienstag, 1. September 2015

Einfache Aioli

Dienstag, 1. September 2015



Frisches Baguette, hochwertiger Parmesan, kräftige Salami, verschiedene Olivensorten, ein gutes Glas Wein und dazu frische Aioli, was will man mehr?

Zutaten:
- 1 Knoblauchzehe
- 100 ml Milch
- 200 ml Rapsöl
- 1/2 TL Zucker
- Salz und Pfeffer

Milch und Rapsöl in einen hohen Becher füllen. Die Knoblauchzehe in grobe Stücke schneiden und dazugeben. Mit einem Pürierstab bis auf den Boden des Gefäßes eintauchen (nicht einschalten!). Dann sehr langsam von unten nach oben ziehen und erst währenddessen einschalten. Mehrmals hoch und runter ziehen, bis eine cremige Masse entsteht. Mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015