Sonntag, 15. Februar 2015

Jetzt schon an den Sommer denken: Habaneros selbst ziehen

Sonntag, 15. Februar 2015

Im vorigen Post habe ich geschrieben, dass ich zu meiner Wohnung unbedingt einen Balkon brauche. Das ist immer noch so. Nicht nur um an lauen Sommerabenden bei einem Glas Weißwein die Wärme zu genießen, sondern auch um einem meiner Hobbys nachzugehen: ansäen, Blumen pflanzen, zusehen wie etwas wächst.
Sobald dann Ende Januar die ersten Sonnenstrahlen meine Nase kitzeln und es ein bisschen nach Frühling und Hyazinthen riecht, juckt es mich in den Fingern. Also habe ich vor etwa 2 Wochen einen Ausflug ins Gartencenter gemacht und kam unter anderem mit einem Päckchen Saatgut für Habanero-Paprikas nach Hause. Diese sehr scharfen Paprikas nutze ich oft bei Gerichten wie Chili con carne oder Ölen, die ich ansetze. Ausgesät werden die Samen von Februar bis April. Da ich weder Anzuchtschalen noch eines von diesen Mini-Gewächshäusern habe, wurden die Samen in einer normalen Blumenschale ausgesät, angegossen und mit Frischhaltefolie überzogen. An der Fensterbank über der Heizung stehen sie besonders gut und haben nach 10 Tagen angefangen zu keimen. Sobald das Blatt gut sichtbar ist, werde ich die Pflänzchen in kleine Töpfe pikieren und hoffe, dass ich dann im Sommer kräftig ernten kann.
Sät ihr auch eigenes Obst und Gemüse? Kauft ihr größere Pflanzen im Frühjahr? Oder sucht ihr euer Obst und Gemüse doch direkt auf dem Markt aus?

Gnocchi-Auflauf mit Mozzarella


Als ich nach München gezogen bin, hatte ich keine großen Ansprüche an meine Mini-Wohnung. Natürlich sollte sie bezahlbar sein und ein absolutes Muss war ein Balkon (und sollte er nur für einen Stuhl Platz bieten) ...und ein Backofen. Ohne Ofen, ohne mich. Zum Glück fand ich beides und dazu noch ein Bad mit Tageslicht. Was will frau mehr? :) In dieser Zeit habe ich viele Ofen-Gerichte gezaubert, weil es einfach so praktisch ist, wenn man in der Zeit des Backens noch schnell aufräumen oder andere Dinge erledigen kann.
So gehört auch dieser Auflauf in mein Standart-Repertoire nach dem Motto "Hunger, aber keine Lust zu kochen".

Zutaten:
- 500 g Gnocchi
- 500 g passierte Tomaten
- 1 Zwiebel
- 150 ml Ajvar
- 100 ml Sahne
- 100 ml Milch
- 2 Kugeln Mozzarella
- frische Kräuter

Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Passierte Tomaten mit Ajvar, Kräutern, Milch und Sahne mischen. Einen Mozzarella in kleine Stücke schneiden, den anderen in Scheiben.
Die Hälfte der Gnocchi in eine mittelgroße Auflaufform geben. Die Zwiebelwürfel und die Mozzarellastücke darüber schichten. Die restlichen Gnocchi oben drauf geben und mit der Tomatensauce übergießen. Die Mozzarellascheiben darauf legen. Bei 225° Ober-/Unterhitze etwa 25 Minuten backen.

Sonntag, 1. Februar 2015

Latte Macchiato Marmorkuchen

Sonntag, 1. Februar 2015

 
 

Kennt ihr das, wenn euch die Lust auf eine ganz bestimmte Mahlzeit überkommt und ihr uuunbedingt sofort davon essen wollt? So ging es mir mit Marmorkuchen (den ich ja sowieso wöchentlich essen könnte), aber dieses Mal sollte er mit Kaffee versetzt sein. Sofort habe ich an das auch optisch wundervolle Rezept von Jeanny gedacht.
Fröhlich habe ich mit dem Zusammenrühren begonnen, bis ich feststellen musste, dass ich gar keinen Schmand zu Hause habe. Und auch nichts Ähnliches. Also habe ich den Kuchen abgewandelt. Deshalb bekommt ihr hier heute ein etwas anderes Rezept. Er ist zum Glück sehr lecker und saftig geworden, ich werde ihn aber bestimmt auch nochmal in der Originalvariante nachbacken. Da ich nur eine kleine Kastenform füllen wollte, habe ich die Menge halbiert.

Zutaten:
- 140 g weiche Butter
- 290 g Zucker
- 3 Eier
- 200 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Prise Salz
- 120 ml Milch
- 70 ml Sahne
- 3 EL Kakao
- 3 EL frisch gebrühter Espresso

Butter mit Zucker und Eiern cremig rühren. Mehl mit Backpulver und Salz mischen und zur Buttermasse geben. Milch, 2 EL Espresso und Sahne mischen und ebenfalls unter die Masse rühren bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht. Die Hälfte des Teiges in eine gefettete Kastenform füllen.
Zur anderen Hälfte 3 EL Kakao und 1 EL Espresso geben und verrühren. Ebenfalls in die Kastenform geben und mit einer Gabel das typische Marmormuster ziehen.
Bei 175° Ober-/Unterhitze ca. 60 Minuten backen.
Nach Belieben mit Puderzucker bestäuben oder mit Glasur überziehen.

Casarecce mit scharfer Salami


Casarecce sind mine ultimativen Lieblingsnudeln. Am liebsten direkt aus dem italienischen Supermarkt. Dazu eine frische, aromatische pikante Salami und ich bin glücklich.

Zutaten:
- 250 g Pasta
- 100 g Salami
- 1 Zehe konfierter Knoblauch
- 1 mittelgroße Zwiebel
- 5 EL Olivenöl
- Parmesan

Die Pasta al dente kochen. Die Zwiebel in kleine Würfel schneiden. Den Knoblauch ebenfalls schneiden oder mit einer Gabel fein zerdrücken. Öl in einer Pfanne erhitzen und die Zwiebelwürfel glasig dünsten. Knoblauch und klein geschnittene Salami hinzugeben und 3 Minuten schwenken. Die gekochte Pasta dazugeben, alles gut miteinander vermengen, mit Pfeffer und Salz würzen und am Ende Parmesan frisch darüber reiben.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015