Samstag, 25. Februar 2012

Feiner Streuselkuchen

Samstag, 25. Februar 2012


Ich hatte Lust auf einen an sich unspektakulären dafür aber sehr beliebten, feinen Kuchen. In die Hände fiel mir dann das Streuselkuchenrezept aus einem Kochbuch von 1922 (in Zukunft werde ich wohl mehrere Rezepte daraus probieren und bloggen).
Die Kuchen dort sind mit einfachsten Zutaten zu backen und man hat eigentlich alles immer im Haus.


Zutaten:
- 500 g Mehl
- 80 g Butter
- 80 g Zucker
- 1 TL Salz
- 200 ml Milch
- 1 Ei
- 25 g Hefe
für die Streusel
- 150 g Mehl
- 65 g Zucker
- 30 g grob verwiegte (= gehackte) Mandeln
- 1/2 TL Zimt
- 60 g Butter

Im Original"ton":
Mit Mehl, Butter, Zucker, Salz, Ei, Milch und Hefe bereitet man einen Hefeteig, der nach dem Bestäuben mit Mehl etwa 2 Std. zum Gehen an die Wärme gestellt wird. (Ich habe alles zusammen so verknetet, wie ich es beim Zopf auch immer mache)
Sodann wird ein Kuchenblech im Durchmesser von 30cm mit Butter bestrichen, mit Mehl bestäubt und der leicht ausgewellte Teig darauf gelegt. Oben darauf streut man den vorher hergestellten Streusel, läßt den Kuchen nochmals etwa 25 Min. gehen und bäckt ihn in mittlerer Schiene langsam 1 Std (ich habe den Ofen auf Ober-/Unterhitze 180° gestellt).
Streusel dazu: Das Mehl wird mit dem Zucker, Zimt und grob verwiegten Mandeln oder groben Haferflocken gut vermischt, die zerlassene, ja nicht zu warme Butter tropfenweise dazu gegeben und die Masse zwischen den mehlbestäubten Händen leicht gerieben; es sollen sich kleine Klümpchen bilden.

Nachtrag: Wie man am Foto sehen kann, ist der Kuchen etwas dunkel geraten. Ich hatte nicht daran gedacht, dass die Backöfen vor 90 Jahren anders waren als die heutigen. Nach einer halben Stunde sah der Kuchen also schon so aus, ich denke 20-25 Minuten Backzeit wären perfekt gewesen.

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