Dienstag, 12. September 2017

Kokos-Kürbissuppe mit Orangensaft

Dienstag, 12. September 2017




Obwohl ich gerne mindestens 330 Tage im Jahr Sommer hätte, hat mich die Kürbis-Sucht nun doch wieder gepackt. Kürbisse sind aber auch einfach zu herrlich, so einfach in der Zubereitung und gleichzeitig so vielfältig. Außerdem fällt mir immer zur Kürbiszeit wieder ein, wie leicht eine gute Suppe zu kochen ist. Vielleicht gibt es hier also diesen Herbst und Winter deutlich mehr Suppenrezepte als in den Jahren zuvor.

Zutaten:
- 1 mittelgroßer Hokkaido Kürbis (ca. 650 g)
- 150 ml Orangensaft
- 500 ml Gemüsebrühe
- 1 TL Ras el hanout
- 1/2 TL gemahlener Koriander
- 1 TL Chilipulver
- 400 ml Kokosmilch
- 1 TL Zitronensaft
- Salz und Pfeffer

Den Kürbis waschen, in kleine Würfel schneiden und zusammen mit Orangensaft, Gemüsebrühe und den Gewürzen in einen Topf geben. Aufkochen lassen und dann 25 Minuten abgedeckt auf mittlerer Flamme köcheln lassen. Das Ganze im Topf oder einem Mixer pürieren, Kokosmilch und Zitronensaft hinzufügen. Alles nochmal gut erhitzen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren.

Sonntag, 10. September 2017

Quarkkuchen

Sonntag, 10. September 2017




Eigentlich ist dieser Kuchen ein simpler Käsekuchen. Allerdings fehlt ihm der typisch vanillige Geschmack, der die meisten Käsekuchen auszeichnet. Denn nachdem ich letztens auf dem Wochenmarkt den angeblich besten Käsekuchen der Welt (und so schmeckte er auch!) probiert habe, wollte ich eine ähnliche Variante kreieren. Heraus gekommen ist ein zart schmelzender, leicht säuerlicher Quark-Käsekuchen, den man sofort komplett aufessen möchte.

Zutaten:
für den Teig
- 250 g Mehl
- 1/2 TL Backpulver
- 1 Ei
- 120 g Butter
- 1 Prise Salz
- 70 g Zucker
für den Belag
- 500 g Speisequark (40%)
- 500 g Magerquark (20%)
- 90 g Mehl
- 220 g Zucker
- 4 Eier
- 125 ml Milch
- 120 g zerlassene Butter

Die Zutaten für den Teig zu einem geschmeidigen Mürbteig verarbeiten. Eine gefettete Springform damit auskleiden und einen möglichst hohen Rand ziehen.
Für die Quarkkuchen-Masse die Eier trennen. Eigelbe mit Quark, Mehl, Zucker, Milch und zerlassener Butter gut verrühren. Das Eiweiß steif schlagen und unterheben. Die Masse auf den Mürbeteig gießen und glatt streichen.
Bei 180 °C Ober-/Unterhitze 60 Minuten backen. Stäbchenprobe machen! Dann den Kuchen bei leicht geöffneter Ofentür 15 Minuten ziehen lassen. Herausnehmen, abkühlen lassen und genießen.

Sonntag, 3. September 2017

Gefüllter Butternut-Kürbis

Sonntag, 3. September 2017



Zugegebenermaßen ist dieses Gericht nicht das fotogenste. Umso besser schmeckt die Mischung aus Butternuss-Kürbis, Obazda und Knoblauch aber. Und ganz ehrlich: Alles, was mit Käse überbacken ist, muss ja gut sein, oder?

Zutaten:
- 1 mittelgroßer Butternut-Kürbis
- 150 g Obazda
- 2 TL Instant-Gemüsebrühe
- 100 g geriebener Emmentaler
- 50 g Cocktailtomaten
- 1 Knoblauchzehe
- 2 EL Olivenöl
- 1 EL Knoblauchöl
- Pfeffer und Salz

Den Kürbis waschen und halbieren. Mit einem Löffel die Kerne entfernen. Knoblauchöl mit Gemüsebrühe mischen und die beiden Kürbishälften rundherum damit einpinseln. Pfeffern und salzen und in eine Auflaufform legen. Bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 25 Minuten garen. Währenddessen Cocktailtomaten waschen und klein schneiden, die Knoblauchzehe in kleine Stücke hacken. Tomaten mit Knoblauch, Olivenöl und dem Obazda vermischen. Nach Bedarf mit Pfeffer und Salz abschmecken.
Den Kürbis aus dem Ofen nehmen und die obere Schicht mit einem Löffel abkratzen. Das Kürbisfleisch zur Obazda-Masse geben und alles gut miteinander vermengen. Die Mischung auf beide Kürbishälften verteilen und noch einmal 15 Minuten im Ofen garen. Dann die Form aus dem Ofen nehmen, den Emmentaler auf die Hälften streuen und weitere 20 Minuten fertig backen, bis der Käse verlaufen und goldbraun ist.

Dienstag, 29. August 2017

Pestoblume

Dienstag, 29. August 2017



Meine Liebe zu Kräuter- oder Zupfbrot aller Art dürfte mittlerweile auf diesem Blog sehr deutlich sein. Damit nicht gefühlt jedes Wochenende irgendein Kräuterbrot verfuttert wird, habe ich diese Variante mit Pesto ausprobiert und für sehr gut befunden.

Zutaten:
für den Teig
- 600 g Mehl
- 1 Würfel Hefe
- 300 ml lauwarmes Wasser
- 2 TL Salz
- 1/2 TL Zucker
- 50 ml Olivenöl
für die Füllung
- 1 Glas Pesto verde
- 1 Glas Pesto rosso

Den Zucker in das lauwarme Wasser einrühren und die Hefe hinein bröckeln. Alles gut miteinander verrühren. Zum Mehl gießen, Öl und Salz hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig zu einer Kugel formen, in einer Schüssel mit feuchtem Küchentuch abdecken und 30 Minuten gehen lassen.
Den Hefeteig nach der Gehzeit in 3 gleich große Stücke teilen und flach auswellen. Eine Springform zum Abmessen zur Hilfe nehmen, auf den ausgewellten Teig legen und den überstehenden Teig abschneiden. So erhält man 3 gleich große Teigkreise.
Den ersten Kreis auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit dem grünen Pesto einstreichen. Den zweiten Kreis darauf legen und mit dem rosten Pesto bestreichen. Den dritten Kreis ganz oben auflegen. In der Mitte des obersten Teigkreises mit einem Glas einen runden Abdruck machen. Ab diesem Kreis werden die Teigschichten nach außen hin in 16 gleiche Teile geschnitten. Dafür den Kreis erst vierteln, dann die Viertel nochmal vierteln.
Zwei der geschnittenen Teile in die Hand nehmen und jedes nach außen zweimal um sich selbst drehen. Dann die Enden zusammendrücken. So entsteht die Blütenform.
Die Pestoblume bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 25 Minuten backen.

Sonntag, 27. August 2017

Zwetschgenkuchen mit Hefeteig

Sonntag, 27. August 2017




Es ist beinahe erschreckend, dass ich hier schon einige Rezepte mit Zwetschgen geteilt habe, aber noch keines für einen klassischen Zwetschgendatschi mit Hefeteig. Also los!

Zutaten:
für den Teig
- 350 g Mehl
- 1 Prise Salz
- 40 g Zucker
- 150 ml Milch
- 1 Pckg. Trockenhefe
- 50 g weiche Butter
- 1 Ei
für den Belag
- 1 kg Zwetschgen
für die Streusel
- 150 g Mehl
- 120 g Zucker
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 1 TL Zimt
- 100 g Butter

Für den Hefeteig die lauwarme Milch mit Zucker mischen und die Hefe hinein rühren. Die Masse zum Mehl gießen, Butter und Ei hinzugeben und alles zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig zu einer Kugel formen, mit einem feuchten Küchentuch abdecken und etwa 1 Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.
Währenddessen aus Mehl, Zucker, Vanillezucker, Zimt und Butter die Streusel herstellen. Alles mit dem Knethaken verarbeiten und dann in den Kühlschrank stellen.
Den fertig gegangenen Hefeteig auswellen und ein gefettetes Backblech oder eine gefettete Springform (dann wird der Boden deutlich höher!) auslegen. Die Zwetschgen waschen, halbieren und entsteinen. Eng aneinander auf den Hefeteig legen. Mit Streuseln garnieren und bei 200 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene etwa 35 Minuten backen.
Noch lauwarm mit Vanilleeis servieren.

Samstag, 12. August 2017

Scharfe Peperoni-Paste

Samstag, 12. August 2017




Ihr kennt sicher auch die kleinen süßen Porzellantöpfchen beim Italiener, in denen sich eingelegte Chiliflocken befinden. Dieses Chili-Öl macht für mich eine gute Pizza oder gute Pasta erst richtig perfekt. Manchmal ist aber schon genug Öl am jeweiligen Gericht, deshalb wollte ich es mal mit einer feurig scharfen Peperoni-Paste versuchen. Man kann sicher auch Chili nehmen und die Schärfe der Paste varriieren.

Zutaten:
- 120 g Peperoni
- 6 rote Spitzpaprika
- 1 Knolle Knoblauch
- 3 TL Salz
- 4 EL Balsamico
- 300 ml Wasser

Am besten mit Handschuhen arbeiten! Peperoni waschen, vom Stiel befreien und in kleine Stücke schneiden. Paprika waschen, Kerne, Stiel und weiße Zwischenwänder entfernen. Knoblauchknolle schälen und die Zehen in kleine Stücke schneiden. Alles zusammen mit Balsamico, Wasser und 2 EL Salz in einen Topf geben und aufkochen. Bei leicht geöffnetem Deckel 30 Minuten lang auf mittlerer Hitze köcheln lassen. 
Die Masse in ein hohes Gefäß füllen und fein pürieren. Durch ein Sieb zurück in den ausgespülten Topf passieren, damit Kerne und Schalen übrig bleiben. Diese entsorgen. Die passierte Peperoni-Paste mit 1 TL Salz nochmal erhitzen und noch heiß in frisch ausgespülte Gläser füllen.
Die Paste hält sich gekühlt etwa 6 Monate.

Sonntag, 30. Juli 2017

Kirsch-Zwetschgenkuchen ohne Ei

Sonntag, 30. Juli 2017




... aber mit extra vielen Streuseln. Ich hatte zu wenig Zwetschgen aber noch haufenweise Kirschen im Kühlschrank. Warum also nicht miteinander kombinieren? Mit Streuseln schmeckt ja sowieso jeder Kuchen.

Zutaten:
für den Teig
- 500 g Mehl
- 250 g Zucker
- 2 EL Rapsöl
- 250 g Butter
- 3 EL Milch
- 1 Pckg. Vanillezucker
- 2 TL Backpulver
- 1 TL Zimt
für den Belag
- 400 g Zwetschgen
- 300 g Kirschen

Mehl mit Zucker, Vanillezucker und Backpulver mischen. Weiche Butter, Öl und Milch hinzufügen und zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Eine Springform mit 2/3 des Teiges auskleiden und einen Rand hochziehen. Kirschen und Zwetschgen waschen, entsteinen und jeweils die Hälften auf den Teig legen. Mit etwas Zucker (und, wer mag, Zimt) bestreuen.
Zum restlichen Teig Zimt hinzufügen, nochmal durchkneten und als Streusel über das Obst streuen. Bei 180 °C Ober-/Unterhitze auf mittlerer Schiene 35 Minuten backen.
Salzkaramell & Süßkartoffeln © 2015